Archiv der Kategorie: Allgemein

Social Media Snack zu “Storytelling – wahre Geschichten”

SMSnack_LogoAm 19.September 2013 findet wieder ein  Social Media Snack in St. Gallen statt, diesmal zum Thema Storytelling – wahre Geschichten.

Su Franke (@sufranke), Corporate Dialog GmbH, und Roman Kappeler (@swissroman), Swisscanto, berichten über ihre Erfahrungen mit Corporate Blogs.

Auf socialmediasnack.ch gibt es weitere Infos und ist die Anmeldung möglich.

Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region | Mi, 09.10.2013 | 13:00 – 17:30 | Zeppelin Universität

Logo_deutsche_Untertitle_smallIn einer vernetzten Welt sind Politik, Verwaltung und Bürger gefordert, sich gemeinsam den gesellschaftlichen Herausforderungen zu stellen. Internettechnologien können einen wesentlichen Beitrag zur Vernetzung, Innovation und Kooperation leisten. Diese Entwicklung macht auch vor einer Innovationsregion wie der Bodensee-Region nicht Halt.

  • Wie können innovative Impulse systematisch offen gesammelt und zum Nutzen der Region verwertet werden?
  • Welche Veränderungen sind in diesem Kontext zu erwarten?
  • Welche Formate und Werkzeuge stehen bereits bereit und werden in der Region genutzt?
  • Mit welchen Herausforderungen ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein zu rechnen?
  • Welche Themen bieten sich an? Wie kann dies unterstützt werden?
Programm091013

Programm im Überblick

Diese Fragen stehen im Zentrum der Entwicklung von offener gesellschaftlicher Innovation in der Bodensee-Region. Das Team des Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region lädt Interessierte am 09.10.2013 ein, gemeinsam erste Antworten zu finden und im öffentlichen Sektor bereits erprobte Lösungsansätze zu besprechen. (Bericht von der Veranstaltung (update 22.10.13))

Wir diskutieren gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft im Rahmen eines Symposiums mit Impulsvorträgen und Workshops.

Zunächst stellen die Leiter des Forschungsprojektes eSociety Bodensee 2020 – Offene gesellschaftliche Innovation in der Bodensee-Region das Forschungsvorhaben vor und klären die Bedeutung IT-gestützter Open Innovation-Ansätze für die Bodensee-Region.

Spannende Einblicke in die Offene gesellschaftliche Innovation am Beispiel des Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin Angela Merkel wird dabei Gastreferentin Andrea Schäfer vom Bundeskanzleramt aus Berlin liefern.

In vier Workshops werden Impulse hinsichtlich der Rolle von offener gesellschaftlicher Innovation und deren Bedeutung für Politik, Verwaltung, Kultur und Soziales in der Bodensee-Region gesetzt. Dabei werden erste Erkenntnisse anhand konkreter Beispiele kurz vorgestellt. Sie als Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, sich mit Ihren Erfahrungen und Erwartungen einzubringen.

Weitere Details zum Programm

Wann: 09. Oktober 2013 | 13:00 – 17:30

Wo: Zeppelin Universität | Am Seemooser Horn 20 | Friedrichshafen am Bodensee

Anmeldung Online

Bericht von der Veranstaltung (updated 22.10.2013)

(Crossposting auf esocietybodensee2020.org)

Neue Medien im Gesundheitswesen: Der 20. Social Media Gipfel

Nach der FHS eBusiness Challenge gestern fand heute Morgen ein weiterer Event zum Einsatz neuer Medien im Gesundheitswesen statt: Am 20. Social Media Gipfel berichteten zwei Verantwortliche über ihre Erfahrungen bei der Einführung von Social Media:

Stefan Lienhard, Projektleiter der Privatklinikgruppe Hirslanden, zeigt den Weg der Spitalgruppe ins Social Web auf: Welche Herausforderungen stellen sich in einem solch komplexen und datensensiblen Betrieb? Wie erreicht man die Unterstützung der  Stakeholder im Haus und in den einzelnen Kliniken? Und was sind die wichtigsten Punkte bei der Umsetzung und im operativen Betrieb?
Marco Nierlich, Projektleiter Bestandesmarketing der Helsana,

Stefan Lienhard bei der Privatklinikgruppe Hirslanden, und Marco Nierlich bei der Helsana.

Die Präsentationen der beiden Referenten finden sich hier, die vielfältigen Tweets hier mit vielen Zwischentönen.

Stefan Lienhardt am Social Media Gipfel

Stefan Lienhardt, Hirslanden

Stefan Lienhard präsentierte den Social Media Dreisprung Thematisieren – Organisieren – Einführen.

Eine Kernaussage war sicher die, dass Social Media Arbeit echte Knochenarbeit ist – vor allem beim Überzeugen der Mitarbeitenden und der Geschäftsleitung! Aber getreu dem Motto Steter Tropfen höhlt den Stein wurden zunehmend Skeptiker und Kritiker überzeugt.

Wichtig scheint auch die Vorbereitungsphase: nämlich zuhören, was in den Social Media passiert, sowohl was die eigenen Marke betrifft als auch was die Mitbewerber tun.

Und es ist wichtig, so Lienhard, dass die Aktivitäten intern verankert sind, dass internes Know How aufgebaut wird, dass es ein internes Social Media Gesicht gibt, und dass mit den Social Media Aktivitäten Vision und Leitbild des Unternehmens unterstützt werden.

Die Knochenarbeit scheint sich gelohnt zu haben: Hirslanden ist heute gut in den Social Media präsent, nämlich auf XING, Facebook, Twitter, Youtube , und mit einem Blog; die Mitarbeiter sind aktiv dabei, Social Media werden offensichtlich gelebt.

Marco Nierlich, Helsana

Marco Nierlich, Helsana

Marco Nierlich zeigte eindrücklich die Geschichte der Social Media bei der Helsana auf. Nach diversen Einzelaktivitäten begann 2011 die Bündelung und strategische Ausrichtung der Aktivitäten (Folie 29).

Ganz bewusst wurde an die Anbindung an das CRM System verzichtet.

Äusserst interessant waren die Aussagen zur Aktivierung der Nutzer. Beispiele sind der Experten Blog, auf dem externen und interne Experten bloggen, der Family Blog oder die durchgängige Social Media Betreuung rund um den Berner Frauenlauf 2013 (vgl. Folie 35ff.).

Und zur Frage nach dem ROI hatte Marco Nierlich auch eine passende und gute Antwort parat.

Photostream zum SMGZH auf Flickr

Beitrag in der Netzwoche (ergänzt 5.9.13)

ePartizipation in der Stadtentwicklung

Die Stadt Zürich hat kürzlich die Studie “Partizipation in der Stadtentwicklung; Begriff – Möglichkeiten – Empfehlungen”  herausgegeben.

Die knapp 50-seitige Studie hat das Ziel, Grundlagen und Handlungsvorschläge zur ePartizipation für die öffentliche Hand aufzuzeigen. Methodisch wurden dazu ein Dutzend Stadt- und Quartierentwicklungsprojekte aus dem deutschsprachigen Raum analysiert und anschliessend Hinweise für die Durchführung von ePartizipationsprozessen formuliert.

“Der Bericht ist in vier inhaltliche Kapitel gegliedert. Nach der Einleitung wird im Kapitel zwei die Bezeichnung «ePartizipation» definiert und von verwandten Begriffen abgegrenzt. Im dritten Kapitel «Analyse ausgewählter Fallbeispiele» werden mittels Desktop-Recherche zwölf ePartizipationsprozesse aus der Schweiz, Österreich und Deutschland eingehend analysiert. Die Fallbeispiele wurden alle in den letzten zwei Jahren umgesetzt und stammen aus dem Bereich Stadtentwicklung bzw. -planung.

Für das vierte Kapitel «Erfahrungen aus der Praxis» wurden bei drei der zwölf Fallbeispiele Interviews mit den entsprechenden Verantwortlichen der Veranstalter (öffentliche Verwaltung) und der Anbieter (private Unternehmen als Auftragnehmer) durchgeführt und deren Erfahrungen aus der Praxis festgehalten.

Basierend auf der Desktop-Analyse und den Interviews werden im fünften Kapitel zwölf Hinweise für die Durchführung von ePartizipationsprozessen formuliert. ” (Quelle)

Die Studie sowie die Checkliste Mitwirkungs- und Beteiligungsprozesse sind hier abrufbar.

ePartizipation in der Stadtentwicklung
Begriff – Möglichkeiten – EmpfehlungenePartizipation in der Stadtentwicklung Begriff – Möglichkeiten – Empfehlungen “

4. Social Media Snack zu “Politik und Social Media”

SMSnack_LogoAm 4.4.2013 findet der 4. Social Media Snack in St. Gallen statt, diesmal zum Thema Politik und Social Media.

Referenten sind Thomas Bigliel (@bigliel), Geschäftsführer von Politnetz.ch, sowie der Nationalrat Lukas Reimann (@lukasreimann), der sich mit einer Videobotschaft an das SocielMediaSnack Publikum wendet.

Auf socialmediasnack.ch gibt es weitere Infos und ist die Anmeldung möglich.

Live Twittern aus dem stgaller Kantonsparlament

Mit diesem Tweet wurde die Berichterstattung aus dem Kantonsparlement per Twitter eröffnent

Mit diesem Tweet wurde die Berichterstattung aus dem Kantonsparlement per Twitter eröffnent

Vor ziemlich genau einem Jahr begann die Stadt St. Gallen aus den Sitzungen des Stadtparlaments zu twittern.

Jetzt hat der Kanton St. Gallen ebenfalls die Social Media für sich entdeckt: Nachdem der Kanton via Facebook und Twitter seit Anfang des Jahres aktiv ist, begann heute um 13:02 die Live Berichterstattung aus dem Kantonsparlament via Twitter.

Aktuelle Entscheide werden auch parallel via Facebook publiziert. Bereits kurz nach der Eröffnung der Session konnte man sich einen optischen Eindruck via Facebook verschaffen.

Gezwitschert wird unter dem offiziellen Hashtag #KRsession.

3. Social Media Snack zum Thema Crowdfunding

SMSnack_LogoAm 31. Januar 2013 findet in St. Gallen der 3. Social Media Snack zum Thema Crowdfunding statt.

Michael Backes von mehrZeit berichtet darüber, wie Sabrina Sauder ihre Weihnachts-CD mit Hilfe von Crowdfunding teilweise finanziert hat. Und Lukas Wullimann wird von seinen Erfahrungen der Crowdfunding Plattform ProjektStarter berichten, deren Gründer er ist.

Weitere Informationen gibt es hier.

Wie Schüler in der digitalen Welt recherchieren – Studie von PEW Internet

6110278790_b08a55f02a_bIn einer aktuellen Studie hat PEW Internet das Rechercheverhalten von Schülern in den USA in der digitalen Welt untersucht: How Teens Do Research in the Digital World. Dazu wurden sowohl Lehrer als auch Schüler Online und in Focusgruppen befragt (Methodik der Studie).

Kernaussage der Studie: Das Internet bringt zwar eine Fülle von neuen Möglichkeiten für die Recherche und den schulischen Unterricht an sich, allerdings sind die Fähigkeiten der Schüler im Umgang mit den digitalen Medien, die Digitalkompetenz (digital literacy), (noch) nicht entsprechend vorhanden.

Kernergebnisse der Studie:

  • 99% der Lehrer geben an, dass das Internet einen wesentlich breiteren Zugang zu Ressourcen ermöglicht als ohne da Netz; 65% bestätigen, dass die Schüler mit Hilfe des Internets heute selbständiger recherchieren.
  • 76% der Lehrer sagen aus, dass die Internet Suchmaschinen die Schüler in ihrer Erwartungshaltung bei der Recherche  – quickly and easily – konditioniert haben.
  • 83% der Lehrer bestätigen, dass das verfügbare Informationsangebot  für die meisten Schüler eine (zu grosse) Informationsflut darstellen und 71% der Lehrer bestätigen, dass die Schüler aufgrund der Online verfügbaren Informationen von der Nutzung weiterer Quellen abgehalten werden.
  • 60% der Lehrer stimmen der Aussage zu, dass die heutigen Angebote das Finden von glaubwürdigen Informationen für die Schüler schwieriger wird.
  • Und fast alle Lehrer (91%) geben an, dass Kurse zur Förderung der Digitalkompetenz in die schulischen Curricula integriert werden sollten.

Auch wenn die Studie in den USA durchgeführt wurde, so lassen sich die grundsätzlichen Aussagen auch auf die Schweiz übertragen. Insbesondere die Notwendigkeit entsprechender Lehrangebote zur Förderung der Digital- wie auch Informations- und Medienkompetenz in Schulen (und Hochschulen) sind offensichtlich.

Quelle: PEW Internet (http://pewinternet.org/Reports/2012/Student-Research)

Die Studie ist Online verfügbar.

Bildquelle: flickr.com/hdz

2. Social Media Snack zum Thema Online Communitiy Management

SMSnack_LogoAm 22. November findet in St. Gallen der 2. Social Media Snack statt.

Unter dem Thema Das Potenzial von Gruppen online nutzen berichten Roman Kohler (@RomanKohler) von der Stadt St. Gallen sowie Nadine Stutz (@NadineStutz) von der Raiffeisenbank über ihre Erfahrungen mit dem Management von Online Communities.

Auf  socialmediasnack.ch gibt es weitere Infos und ist die Anmeldung möglich.

„Open Innovation Monitor 2012“ – Studie deckt Nachholbedarf beim Innovationsmanagement von Unternehmen auf

OIM12_PräsentationIm Rahmen der Messe Print & Publishing wurden gestern und heute das Whitepaper zur Studie Open Innovation Monitor 2012 vorgestellt.

Open-Innovation Instrumente haben in der Praxis noch nicht den Stellenwert, welchen ihnen Wissenschaftler und Medien zuschreiben. Die Nutzung ist in der Praxis noch eher verhalten. Dies gilt besonders für neuere Instrumente wie das Crowdsourcing. Dieses ist noch wenig bekannt und wird von Organisationen noch wenig genutzt. Um das Potential von Open-Innovation-Instrumenten zu nutzen, muss die Innovationsmethodik auf strategischer, kultureller und operativer Ebene angepasst werden. Ebenso wichtig ist das konkrete Wissen über die Möglichkeiten und Grenzen sowie die richtige Nutzung von Open Innovation und Crowdsourcing. Hier liegt noch Potential.

Die Studie wurde von der Innovationsgesellschaft, St.Gallen und dem Institut für Informations- und Prozessmanagement der FHS St. Gallen (IPM-FHS) durchgeführt. Im Frühjahr 2012 wurden über 200 deutschsprachige Führungs- und Innovationsverantwortliche zur Nutzung von Instrumenten im Innovationsmanagement befragt. Es sollte herausgefunden werden, wie es um die Nutzung von Open-Innovation-Instrumenten in der Praxis steht, aus welchen Quellen Organisationen neue Ideen und Produkte schöpfen und welche Faktoren die Implementierung offener Innovationsstrategien beeinflussen. Die Studie bringt deutliche Ergebnisse zum Vorschein.

Innovation ist zentral, aber wenig verankert

Die Untersuchung zeigt, dass Innovation für die Mehrheit der Unternehmen und Organisationen eine wichtige Thematik ist. Unabhängig, ob bei Finanzdienstleistern, Industrieunternehmen oder bei Behörden geben über 70% der befragten Organisationen an, dass Innovation “wichtig“ oder sogar „sehr wichtig sei“. Damit gehört Innovation zu den Top-Themen in der Praxis. Bei der Frage nach der Verankerung von Innovation fällt auf, dass das Thema strategisch von Bedeutung ist. Mehr als 70% der befragten Unternehmen geben an, dass Innovation in der Organisation strategisch verankert ist. Hingegen ist Innovation lediglich bei 42% der Organisationen kulturell und nur bei rund 30% auch strukturell verankert.

Innovationsmanagement ist wenig innovativ

Im Innovationsmanagement dominieren besonders die traditionellen Methoden wie KVP, traditionelles Vorschlagswesen oder Kreativitätsmethoden. Im Bereich von Forschung und Entwicklung (F & E) werden ebenfalls hauptsächlich traditionelle Innovationsquellen wie wissenschaftliche Literatur, oder wissenschaftliche Partner (Universitäten, FHs) genutzt. Deutlich weniger genutzt werden neuere Instrumente oder Quellen (z. B. Social-Media-Kanäle oder Online-Ideenplattformen). Hier geben lediglich 14% in Forschungs- und 16% bei Entwicklungsprojekten eine Nutzung an.

Crowdsourcing: Wenig bekannt und noch wenig verbreitet

Crowdsourcing scheint weniger bekannt als bisher angenommen. Rund die Hälfte der Befragten kennt den Begriff nicht und nur 30% könnten den Begriff erklären. Demzufolge überrascht es wenig, dass nur bei 22% der Organisationen Crowdsourcing eingesetzt wird. Im Schnitt ist bei 50% der Unternehmen die Vertraulichkeit das Haupthindernis für den Einsatz von Crowdsourcing. Noch höher liegt dieser Anteil bei Unternehmen aus der Pharma- und Chemieindustrie und bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern. Weitere Hürden im Einsatz von Crowdsourcing sind die Grösse der Organisation, das Fehlen personeller Ressourcen oder kulturelle Aspekte.

OIM2012_Bekanntheit_Crowdsourcing

Fazit

Innovation ist für viele Unternehmen und Organisationen ein zentrales Thema. Die Methoden und das Innovationsmanagement sind in vielen Unternehmen wenig innovativ. Neue Instrumente wie beispielsweise Crowdsourcing werden deutlich weniger eingesetzt, als angenommen. Mit diesen Instrumenten wäre eine signifikante Steigerung der Innovations-Effizienz (Zeit, Geld, Ergebnisse) möglich. Angesichts der grossen Fülle an neuen Instrumenten und Crowdsouring-Angeboten besteht ein grosser Informations- und Aufklärungsbedarf. Die Innovationseffizienz und -effektivität könnte damit in vielen Unternehmen erheblich gesteigert werden.

Robert Rekece, Hans-Dieter Zimmermann, Christoph Meili: Open Innovation Monitor 2012. White Paper. St. Gallen, Oktober 2012.

Die Studie “Open Innovation Monitor 2012” können Sie kostenlos per E-Mail bestellen.