Unter dem Stichwort eInclusion – Informationsgesellschaft für Alle – wird u.a. der Nutzung des Internet und seiner Dienste durch die ältere Generation häufig thematisiert. Diese Nutzergruppe ist besonders häufig unter den Offlinern zu finden.
Das amerikanische PewResearchCenter hat kürzlich eine Studie speziell zur Nutzung von Social Media durch Ältere veröffentlicht: „Older Adults and Social Media„. Die Studie bezieht sich auf die USA, lässt aber sicher auch Rückschlüsse auf die Schweiz zu.
Einige Kernergebnisse:
42% der Internetnutzer über 50 Jahre nutzen Social Media, das bedeutet eine Verdopplung innerhalb eines Jahres. Bei den 50-64jährigen sind es 47%, bei den über 64jährigen noch 26%.
Microbloggingsysteme wie z.B. Twitter werden noch relativ wenig genutzt: 11% in der Gruppe 50-64 und 5% in der Gruppe 65+ nutzen solche Dienste.
Der meist genutzte Internetdienst ist nach wie vor eMail, der von 92% (50-64) bzw. 89% (65+) genutzt werden und damit weit häufiger als bei den Jüngeren.
Die Studie geht auch der Frage nach, warum die Älteren Social Media nutzen und welchen Nutzen sie dadurch erzielen. Die drei wichtigsten Gründe sind:
- Ältere nutzen Social Media, um sich mit früheren Bekannten und Freunden wieder zu vernetzen.
- Menschen mit chronischen Krankheiten nutzen Social Media für einen entsprechende Untersützung.
- Social Media können den Generationengraben überwinden helfen.
Die Studie ist sowohl als Online-Dokument als auch als pdf-Dokument verfügbar.
Bildquellen: flickr.com/prubert (CC Lizenz) Pew Internet
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